Drestedt im Krieg: Zeitzeugen erzählen!

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Opa wohnte damals mit seiner Familie im Triftweg Nr. 11 in Drestedt, dort wurde er auch geboren. Mein Uropa, sein Vater, war Beamter bei der Post. Onkel Ernst-August, Opas Bruder, war vier Jahre älter und bereits beim Militär in der Wehrmacht eingezogen. Die Bombenangriffe auf den Flugplatz in Wenzendorf sowie auf die Flugzeugwerke von Blohm & Voss begannen 1944. Hier auf dem Flugplatz Wenzendorf wurde auch der erste "Düsenjäger" die Messerschmitt Me 262 gebaut. Heute wird dieser Flugplatz von der Airbus-Sportgemeinschaft Segelfliegen genutzt. \n

Mit Holzattrappen errichtete die Wehrmacht einen Scheinflughafen in der Nähe von Heidenau, leider ohne Erfolg. Die Alliierten haben den Flugplatz in Wenzendorf gefunden um im April sowie im Oktober vorwiegend mit Stabbrandbomben bombardiert. Natürlich gab es auch viele Blindgänger die auf den umliegenden Äckern liegen blieben. Sie mussten eingesammelt werden und wurde abseits gestapelt. Opa und seine Freunde waren eines Tages etwas übermütig geworden, es war auf einen Sonntag und sie wollten mit den Bomben ein "Feuerwerk" veranstalten. Man musste die Dinger nur fest auf den Boden schlagen und dann zündeten sie. Doch plötzlich sahen sie Soldaten über den Acker laufen und die Jungs fingen auch an zu laufen bis zu Wilhelm Cohrs, dort versteckten sie sich unter einem Tisch.

Es kam auch schon einmal vor das sie von einem Bombenangriff überrascht wurden. So geschah es Silvester 1944/45 wie mittags schwere Angriffe erfolgten. Die Familie schaffte es nicht in den Erdbunker im Garten und somit suchte man im Keller Schutz. 

Auf dem Butterberg war eine Scheinwerferstellung für die Flagstellung auf dem Trelder Berg. Die Gebäude dort waren halb in die Erde eingegraben. Später im Krieg bzw. nach dem Krieg wurden diese Gebäude als Unterkünfte für die Flüchtlinge genutzt die dort untergebracht wurden. Dieser Berg hatte einen Spitznamen, ein älterer Flüchtling, Opa Göhrke, sagte einmal: "Ich will aber nicht auf den Hungerberg!"

Zum Kriegsende, ab dem Jahr 1944, wurden in Wenzendorf die ersten Düsenjäger gebaut und getestet. Die Messerschmitt Me 262 hat damals fast eine viertel Stunde gebraucht um ihre Turbinen hoch zufahren. Wenn sich die Jungs damals beeilt haben, dann konnte sie miterleben, wie dieses Ding mit viel Getöse und viel Staub über die Piste schoss und abhob. Die Landebahn war eigentlich viel zu klein so das die Me 262 diagonal über die Bahn starten musste. Die Rollbahnverlängerung war bereits in der Planung und sollte dann bis zu Bundesstraße 3 reichen.

Opa Hans-Georg war damals auch in der Hitlerjugend (HJ) organisiert. Die damaligen "Führer" der HJ waren Wilhelm Lange aus Hollenstedet und G. Fuchs aus Sprötze. Die HJ musste, wie der Feind näher rückte, Panzergräben am Trelder Berg schaufeln und ausheben. Bei Matthies waren zwischen zwei dicken Eichen im Ortseingang gelegen Straßensperren angelegt worden. Die Engländer waren bereits in Bremen und es sollte auch nicht mehr lange dauern, so schätze mein Opa und die anderen die Lage ein. Nun bekam auch Opa den Stellungsbefehl und sollte sich in Pinneberg melden. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen, Opa sagte seinerzeit, wenn die mich holen kommen, dann verstecke ich mich im Wald am "Dicken Beek" da finden die mich nie, da kenne ich  mich aus!

Wenn man aus Trelde kommt dann sieht man am Ortseingang in Drestedt einen Kartoffelkeller stehen der zur Hälfte eingegraben ist. Dort hatten sich abends einmal deutsche Soldaten einquartiert. Opa Cohrs konnte die Soldaten überzeugen weiter zu ziehen. Am Mühlenweg in Richtung Bötersheim war eine 8/8 (Flaggeschütz) in Stellung gegangen um den Tieffliegerbeschuss abzuwehren. Dieser Tieffliegerbeschuss wurde aber zum Ende des Krieges immer heftiger und somit hat sich die Truppe dann nach Hollenstedt begeben um dort dann eine Verteidigungsstellung am Ortsrand aufzubauen. Doch Hollenstedt sollte sehr unter dieser Verteidigungsstellung leiden, alle Häuser am Ortseingang sind abgebrannt.

Da Drestedt abseits liegt wurde der Ort erst zwei Tage später ohne jegliche Kampfhandlungen von den anrückenden Engländern besetzt. Opa Hans-Georg konnte sich mit den englischen Truppen verständigen, was sich auszahlen sollte. Nun waren die "Engländer" fast täglich im Haus und die Maschinenpistole sollte friedlich in der Ecke stehen. Noch viele Jahre später hatte Opa Kontakt zu den englischen Soldaten.

Die einzigen wirklichen Probleme gab es eher mit den "Zwangsarbeitern" die bei den Bauern einquartiert wurden. Man kannte sich im Dort und traf sich regelmäßig am Abend und hat auch zusammen einige "Dummheiten" begangen. Bei Jaaks-Bur (bei Erhorn´s auf dem Hof) arbeitete ein junger Russe. Eines Tages hat er von Opa den Konfirmationsanzug und das Fahrrad gestolen. Opa ging daraufhin zu den Engländern und wollte seine Sachen wieder haben. Den Anzug bekam er zurück aber das Fahrrad war bereits weg, es sollte nie wieder gefunden werden. Nun hatte Opa Angst das der junge Russe sich rächen könnte aber zum Glück ist nichts weiter passiert. Die zwangsverpflichteten Arbeiter haben in Drestedt nie Gewalt angewendet und Opa ist nie zu Ohren gekommen, dass irgendwo in der Gegend jemand zu Schaden gekommen ist.

Nach dem Krieg lernte Opa seine Ehefrau, Ilse Kolthoff aus Eckel, kennen. Sie war damals bei Remiens auf dem Hof als Küchenhilfe in Stellung. Sie verliebten sich und heirateten. Im Triftweg haben sie noch bis 1972 mit ihren drei Kindern gelebt. Meine Mutter, Hella Cohrs, hat meine Vater Wilhelm Emme aus Holm kennen gelernt. Erst wohnten wir in Holm-Seppensen und sind dann später mit in das neu gebaute Haus in die Bahnhofstraße gezogen.

Zur Erinnerung an Hans-Georg Cohrs (geb. 27. Januar 1930 / gest. am 20. August 2013)