Freiwillige Feuerwehr Drestedt

(In der Samtgemeinde Hollenstedt)

 

Stein vorm Feuerwehrhaus

Der Stein wurde nach der Fertigstellung des zweiten Feuerwehrhauses als "Wahrzeichen" der Freiwilligen

Feuerwehr Drestedt auf dem Rasen vor dem Feuerwehrhaus aufgestellt. Dieses geschah im Jahre 1977.

 

Hier stelle ich einmal die Freiwillige Feuerwehr Drestedt vor. Diese wurde im Frühsommer 1945 an einem Tiefenbrunnen im heutigen Triftweg durch verantwortungsvolle Drestedter Bürger gegründet. Sie nannte sich damals Löschgruppe Drestedt. Der Wehrführer des Feuerlöschzweckverbandes deponierte bei "Schlachters" auf der Diele ein Saugschlauch für die Trelder Feuerwehrspritze. Da die Löschgruppe Drestedt noch keine eigenen Feuerwehrspritze besaß, war sie noch auf die Hilfe aus Trelde angewiesen.

 

Feuerwehr Drestedt

Feuerwehr Drestedt

Das ist das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Drestedt nach dem Umbau 1996 / 1997.

 

Aber am 12. Juli 1946 war es dann soweit und wir konnten eine eigene Tragkraftspritze in Empfang nehmen. Es war eine Einheitstragkraftspritze TS 8/8 mit Breuermotor aus ehemaligen Wehrmachtsbeständen. Am 17. August 1955 wurde durch eine Lieferung einer neuen "Bachert" TS 8/8 mit VW-Industriemotor die Ausrüstung der FF Drestedt erheblich verbessert. Einen eigenen Tragkraftspritzenanhänger konnten wir dann im Jahre 1961 in dienst stellen. Er wurde für 350,- DEM von der Feuerwehr Handeloh gebraucht gekauft. Dieser wurde von den Schleppern der Landwirte aus Drestedt gezogen. Es waren die Landwirte Werner Aldag (Ehrenortsbrandmeister der FF Drestedt) und Erich Cohrs. Im Jahre 1968 wurde für 3.200,- DEM ein Unimog gekauft. Das Geld stammt aus einem Erlös einer Haussammlung der Gemeinde. Fortan wurde nun der Unimog als "Zugpferd" für den Tragkraftspritzenanhänger eingesetzt.

 

Aufenthaltsraum Feuerwehr Drestedt

Der Aufenthaltsraum mit den Auszeichnungen der Wettkampfgruppen der FF Drestedt.

 

Am 18. August 1977 wurde dann das zweite Feuerwehrgerätehaus an der Straße "Zum Butterberg" fertiggestellt und konnte bezogen werden. Von nun an rückte die Feuerwehr von dem neuen Domizil zu den Einsätzen aus. Im Jahr 1979 wurde dann der neue Einsatzwagen, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, in Dienst gestellt. Wir wurden von nun an umbenannt von "Florian Nordheide 37-8" in "Florian Harburg 18-28". Im Jahr 1996 begann der Umbau und unser Feuerwehrhaus erhielt einen Gemeinschaftsraum, einen Abstellraum sowie sanitäre Anlagen. Im Februar 1997 wurde der Schlüssel zur Einweihung vom neuen Feuerwehrhaus an den Ortsbrandmeister Manfred Maiwald übergeben. Im November 2000 wurde dann die Jugendfeuerwehr gegründet. Zum ersten Jugendwart sollte Marco Schill ernannt werden.

Im Herbst 2002 haben Marco und Hubert Schill aus persönlichen und beruflichen Gründen das Amt des Jugendwartes und Stellvertreter abgegeben. Das Amt wurde dann an Manfred Maiwald als Jugendwart und Ortsbrandmeister und an Heike Haske als Stellvertreterin übergeben. Nachdem Heike kurze Zeit später schwer erkrankte übernahm dann Tobias Lüskow im Jahr 2006 das Amt des Jugendwartes. Der letzte Jugendwart sollte Martin Bienert sein, der im Jahr 2015 dann die Jugendfeuerwehr auflösen sollte.

Manfred Maiwald hat im Jahr 2009 das Amt des Ortsbrandmeisters, es war mehr oder minder ein "Putsch", an seinen damaligen Stellvertreter Axel Brüggemann "aus beruflichen Gründen" übergeben und Tobias Lüskow, ebenfalls eine "Notlösung" auf diesen Posten und weil sich kein qualifiziertes Mitglied bereit  erklärt hat, wurde dann stellvertretender Ortsbrandmeister.

Am 15. Mai 2007 wurd dann der Förderverein der FF Drestedt gegründet. Nähers entnehmen sie bitte der Homepage von Jörg Blumberg. Dort finden sie auch ein Aufnahmeformular und die gültige Satzung canadian-pharmacy24-7.com/buy-meridia-online/

 

Schild gestiftet von Günther Stemmann

Die Aufschrift des Schildes lautet:

Wütet das Feuer in deinem Haus, schaust Du nach Gott und der Feuerwehr aus!

Und ist gelöscht das Flammenmeer, vergißt Du Gott und die Feuerwehr!

 

Wer kennt noch diese Schrift? Sie heißt "Sütterlin" oder auch "Altdeutsch" genannt und ist die Schrift unserer Väter und Großväter!

 

Stand: by Thorsten Emme 2015